Die schönsten Backrezepte für den Advent

Mit Plätzchen, Stollen & Kuchen versüßen Sie sich die Weihnachtszeit

Advent, Advent ...! Endlich ist die besinnlichste Zeit des Jahres angebrochen und es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Jetzt dürfen Plätzchen, Stollen und Kuchen natürlich nicht fehlen. In den nächsten Wochen läuft die Weihnachtsbäckerei deshalb auf Hochtouren. Wir verraten Ihnen, welche Backrezepte Sie im Advent auf keinen Fall verpassen dürfen!

Womit Sie Ihren Liebsten im Advent sonst noch eine Freude machen können, erfahren Sie in unserem großen Geschenkespecial mit tollen Ideen für Weihnachten und vielen Gewinnspielpreisen.

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Backrezepte für Kekse: Auf die Plätzchen, fertig, los!

Das Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit ist ein schönes Ritual, das wir selbst schon von unseren Omas kennen und auch heute gerne an unsere eigenen Kinder weitergeben. Während in Deutschland gerne Vanillekipferl und Kokosmakronen auf dem Plätzchenteller landen, mögen die Schweizer ihre Basler Brunsli, die Schweden ihre Zimtschnecken und die Spanier ihre Mantecados am liebsten. Doch egal, wo gebacken wird – alle sind sich einig: Ohne Plätzchen wäre die Adventszeit nur halb so schön. Deshalb wird gerade rund um den Globus fleißig Teig ausgerollt, ausgestochen und Bleche in den Ofen geschoben.

Den Wienern hat es seit Jahren eine ganz besondere Kombination angetan: Mokka und Gebäck. Wir finden, was dort eine lange Tradition hegt, muss dieses Jahr in jeder Weihnachtsbäckerei ausprobiert werden. Voilà, hier kommt das Rezept ...

Nugat-Mokka-Tropfen

Backrezept für de Advent: Nugat-Mokka-Tropfen
(c) Anke Schütz

Zutaten für ca. 40 Stück:
25 g gemahlene Haselnusskerne
220 g weiche Butter
100 g Puderzucker
3 Eigelb
1 EL Instant-Espressopulver (ersatzweise lösliches Kaffeepulver)
200 g Mehl
¼ TL Zimtpulver
2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
Mehl für die Arbeitsfläche
Ausstecher in Tropfenform
100 g schnittfestes Haselnuss-Nugat (aus dem Backregal)
100 g Zartbitter-Kuvertüre

1 Std. Zubereitungszeit
1 Std. Kühlzeit
10 Min. Backzeit pro Blech

1. Die gemahlenen Haselnusskerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht bräunen und duften. Abkühlen lassen. Butter in Flöckchen schneiden und mit den Rührbesen des Handrührgeräts weiß-cremig rühren, dabei nach und nach den Puderzucker zugeben. Eigelbe einzeln unterrühren, bis die Masse luftig-leicht wird. Espressopulver in 1 EL heißem Wasser auflösen und unterrühren.

2. Mehl, Zimt, Kakaopulver und Backpulver mit den gerösteten Haselnüssen vermischen und zügig mit einem Löffel unter die Butter-Eigelb-Masse rühren. Teig ohne Druck zu einer Kugel rollen. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std. kühl stellen.

3. Backofen auf 175° vorheizen, Backblech mit Backpapier oder -matte auslegen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und Tropfen ausstechen. Den übrigen Teig erneut ausrollen und ausstechen, bis er aufgebraucht ist. Die Tropfen mit etwas Abstand auf das Blech legen. Im Ofen (Mitte) 8 – 10 Min. backen. Erst auf dem Blech, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

4. Haselnuss-Nugat über dem heißen Wasserbad schmelzen. Je einen Tropfen auf der Unterseite mithilfe eines Messers mit der Nugatmasse bestreichen, dann einen zweiten Tropfen mit der Unterseite darauf festkleben. Auf einem Kuchengitter fest werden lassen.

5. Kuvertüre über dem heißen Wasserbad schmelzen. Die Tropfen jeweils mit der unteren Hälfte in die Kuvertüre eintauchen, abtropfen lassen und mit der glasierten Seite nach oben auf ein Kuchengitter legen, bis die Glasur fest geworden ist.

Plätzchenrezept aus "Weihnachtsplätzchen"

Sie möchten noch mehr Weihnachtsplätzchen backen? Dieses Rezept haben wir aus dem GU-KüchenRatgeber „Weihnachtsplätzchen“ für Sie ausgesucht. Dank dieses Buches wird der Plätzchenteller mit traditionellen und modernen Plätzchen aus der ganzen Welt gefüllt.

Es gibt die heimischen Klassiker, nordische Köstlichkeiten, mediterranes Plätzchenvergnügen und internationale Back-Hits aus Amerika. Machen Sie sich und Ihren Liebsten zu Nikolaus oder Weihnachten damit eine große Freude!

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Christstollen: Der Liebling unter den Backrezepten im Advent

Christstollen gehören in die Adventszeit wie Schnee in den Winter und Tannenbäume zu Heiligabend! In dem saftigen Stollen verbinden sich nämlich Aromen, die einfach jeden in Adventsstimmung versetzen: Rosinen und Mandeln gehen, eingebettet in einem schweren Hefeteig, eine herrlich-weihnachtliche Verbindung ein. Wichtig: Damit der Christstollen richtig schön saftig schmeckt, sollte er vor dem ersten Anschneiden zwei Wochen durchziehen. Am besten Sie legen gleich mit dem Backen los ...

Klassischer Christstollen

Backrezept für den Advent: Christstollen
(c) Wolfgang Schardt

Zutaten für 2 Stollen:
Für die Früchtemischung:
250 g Rosinen
100 g Korinthen
100 g gehackte Mandeln
50 g Orangeat
50 g Zitronat
70 ml Rum

Für den Hefeteig:
250 ml Milch
150 g Zucker
2 Würfel Hefe (à 42 g)
1 kg Mehl
1 gestrichener TL Salz
400 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
je ½ TL gemahlene Bourbon-Vanille und Muskatblüte (Macis)

Außerdem:
Mehl zum Arbeiten
Backpapier für das Blech
250 g Butter zum Bestreichen
150 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitungszeit ca. 50 Min. Marinierzeit über Nacht
Ruhezeit 2 Std. 45 Min.
Backzeit 1 Std.
Zeit zum Durchziehen
2 Wochen

1. Am Vortag die Zutaten für die Früchtemischung vermischen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.

2. Am nächsten Tag für den Hefeteig die Milch und 1 TL Zucker lauwarm erwärmen. Die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Die Hefemilch zugedeckt 15 Min. warm gehen lassen.

3. Inzwischen das Mehl, den restlichen Zucker und das Salz mischen. Die Butter in Flöckchen schneiden und mit den Eiern und den Gewürzen dazugeben. Die Hefemilch ebenfalls dazugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts mind. 5 Min. kneten, bis der glatte, recht feste Teig Blasen wirft.

4. Die durchgezogene Früchtemischung dazugeben und kurz, aber gleichmäßig unterkneten. Den Hefeteig mit Mehl bestäuben, mit Frischhaltefolie abdecken und 2 Std. an einem kühlen Ort gehen lassen.

5. Nach dieser Zeit den sichtbar vergrößerten Teig halbieren und auf wenig Mehl zu zwei Ovalen ausrollen. Jedes mit dem Nudelholz in der Mitte etwas eindrücken und einmal längs zusammenfalten, sodass die typische Stollenform entsteht. Die Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und mind. weitere 30 Min. gehen lassen, bis sich die Stollen deutlich vergrößert haben.

6. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Stollen im heißen Backofen (unten) ca. 1 Std. backen, dabei (falls die Stollen zu dunkel werden) eventuell zwischendurch mit einem Bogen Backpapier abdecken.

7. Kurz vor Ende der Backzeit die Butter zerlassen. Die Stollen aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit der Butter bestreichen. Dick mit Puderzucker bestäuben. Auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen. In Alufolie wickeln und an einem kühlen Platz lagern. Vor dem Anschneiden mind. 2 Wochen durchziehen lassen.

Christstollen aus "Weihnachten – Das Goldene von GU"

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Bratäpfel mal anders – kreatives Backrezept für den Advent

Nichts versüßt uns die kalte Jahreszeit so sehr, wie ein köstlicher Bratapfel – gefüllt mit Rum, Rosinen und Walnusskernen. Sie können von den Äpfeln aus dem Ofen in der Adventszeit gar nicht genug bekommen? Dann haben wir genau das richtige Backrezept für Sie. Hier verpacken Sie die gefüllten Äpfel kurzerhand in einen Kuchen: Umrahmt von einem Hefeteig schmeckt das Obst nämlich sogar noch viel besser. Und bitte auf keinen Fall den Puderzucker vergessen, der sorgt für Winter-Wonderland-Feeling auf der Kaffeetafel.

Bratapfelkuchen

Backrezept für den Advent: Bratapfelkuchen
(c) Mathias Neubauer

Zutaten für 1 Springform
(28 cm Ø, ca. 12 Stücke):

Für den Teig:
250 g Mehl
3 EL Milch
20 g frische Hefe (½ Würfel)
6 EL Zucker
1 Ei (M)
Salz
125 g weiche Butter

Für den Belag:
2 EL Rosinen
4 EL Rum
7 Äpfel (z. B. Cox Orange)
je 4 TL Zitronat und Orangeat
5 EL Walnusskerne
4 EL Zucker
1 TL Zimtpulver
2 Prisen Kardamom
2 EL Kirschkonfitüre
7 Butterflöckchen
3 Eiweiß (M)
100 g Puderzucker

Außerdem:
Backpapier für die Form
Kerngehäuseausstecher

Zubereitung: 1 Std.
Ruhen: 1 Std.
Backen: 1 Std.

1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Milch lauwarm erhitzen, die Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Hefemlich in die Mulde gießen und mit etwas Mehl verrühren. Den Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Min. gehen lassen.

2. Danach den Zucker, das Ei, 1 Prise Salz und die Butter in die Schüssel geben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem elastischen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 30 Min. gehen lassen. Inzwischen für den Belag die Rosinen in dem Rum einweichen.

3. Anschließend den Backofen auf 200° vorheizen. Die Springform mit Backpapier auskleiden. Äpfel schälen und die Kerngehäuse ausstechen. Zitronat, Orangeat und Walnüsse jeweils fein hacken. Die Rosinen in einem Sieb abtropfen lassen, Rum auffangen. Den Teig durchkneten und in die Form geben, dabei einen Rand hochdrücken.

4. Die Äpfel auf den Teig setzen. Mit Zitronat, Orangeat, Nüssen und Rosinen füllen. Zucker, Zimt und Kardamom darüberstreuen und mit Rum beträufeln. Auf jeden Apfel 1 Klecks Konfitüre und 1 Butterflöckchen setzen. Im Ofen (Mitte) zunächst 45 Min. backen.

5. Die Eiweiße mit Puderzucker steif schlagen, auf dem Kuchen verstreichen und diesen in 15 Min. fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Backrezept aus "BackZeitReise"

Das Rezept für den Bratapfelkuchen stammt aus dem GU-Backbuch „BackZeitReise“. In diesem trendigen Buch geht es auf eine ultimative Zeitreise durch sechs Jahrzehnte. Die angesagtesten Backtrends von den 50er Jahren bis heute werden hier im Look ihrer Zeit gezeigt und können Schritt für Schritt nachgebacken werden.

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Geschenkieen für die Adventszeit
(c) Anke Schütz, Titelfoto: Thorsten Suedfels
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