Ein Hoch auf die skandinavische Küche!

Isst du noch oder genießt du schon?

Die skandinavische Küche gehört zu den beliebtesten Küchen der Welt. Landestypische Spezialitäten aus Island, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen sind heute angesagter als je zuvor. Und das vollkommen zu Recht!

Nordisch-skandinavische Rezepte authentisch nachzukochen, geht nicht nur mit höchstem Genuss einher. Es ist auch dieses ganz bestimmte Lebensgefühl der Skandinavier, das wir uns damit in unser Zuhause holen. Immerhin gelten die Menschen dort nicht umsonst weltweit als die glücklichsten. Ihre Gemütlichkeit, das Wohlbefinden und die Natürlichkeit – all das spiegelt sich in der skandinavischen Küche wider.

Kochen mit saisonalen Produkten und viel Tradition – das ist die skandinavische Küche

Blick ins Buch

Die Autoren Inga Elsa Bergbórsdóttir und Gísli Egill Hrafnsson haben 55 skandinavische Rezepte für Vorspeisen und Salate, Fisch- und Fleischgerichte sowie süße nordische Spezialitäten in ein großartiges Kochbuch gepackt. Wobei „Skandinavien“ eigentlich sogar noch viel mehr ist als ein Kochbuch. Es ist dank wunderschöner Landschaftsfotos auch eine faszinierende Reise durch die nordischen Länder: ein Spaziergang an lauen Julinächten oder durch tief verschneite Wälder im Winter.

Mit der skandinavischen Küche den Winter warm essen

Gerade, wenn es im Herbst und Winter kälter wird, sehnen wir uns nach Geborgenheit. Am liebsten würden wir uns nur noch zu Hause in eine warme Decke einkuscheln und vor dem Kamin dem Feuer beim Knistern zuhören. Wer an grauen Tagen oder bei klirrender Kälte viel Frischluft getankt hat, braucht dabei natürlich auch eine entsprechende Stärkung.

Die Skandinavier wissen genau, wie Sie sich Herbst und Winter schön essen können. In Finnland wird sich dann gerne ein Rentierragout zubereitet. Hierzulande darf als Ersatz selbstverständlich auch Rindfleisch dafür verwendet werden. Feststeht: Dieses Gericht der skandinavischen Küche schmeckt einfach nur herrlich! Am besten Sie probieren es gleich einmal aus.

Rentierragout mit Wurzelgemüse

Zutaten für 4 bis 6 Portionen:
Für das Ragout:
1 kg Rentier-, Elch- oder Rindfleisch
2 EL Mehl
1 TL weißer Pfeffer
25 g Butter
3 Zwiebeln
3 Möhren
2 Lorbeerblätter
8 ganze oder ½ TL zerstoßene Pimentbeeren
700 ml Rinder- oder Wildbrühe
Preiselbeerkonfitüre (oder eine andere Beerenkonfitüre) zum Servieren

Für das Gemüsepüree:
5 Kartoffeln
1 Steckrübe
3 Möhren
40 g Butter
3 EL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer

Vorbereiten 30 Min.
Garen 1 Std. 30 Min. bis 2 Std.

Rentierragout mit Wurzelgemüse
(c) Gísli Egill Hrafnsson, Titelfoto: Jalag / Peter Cederling

Zubereitung:
1. Das Fleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Diese erst im Mehl, dann im weißen Pfeffer wenden. Die Hälfte der Butter in einem Schmortopf zerlassen. Die Fleischwürfel darin in kleinen Portionen anbraten, dann herausnehmen und in eine Schüssel geben. Etwas Wasser in den Topf gießen und den Bratensatz losschaben. Die Flüssigkeit über das Fleisch gießen.

2. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die restliche Butter im Topf zerlassen und die Zwiebeln darin 8–10 Minuten braten. Währenddessen die Möhren schälen und in 3 cm große Stücke schneiden. Das Fleisch mitsamt der Flüssigkeit in den Topf geben. Möhren, Lorbeer und Piment hinzufügen. Die Brühe angießen und aufkochen lassen. Das Ragout bei schwacher Hitze 1 ½ – 2 Stunden garen.

3. Für das Gemüsepüree Kartoffeln, Steckrübe und Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Etwa 30 Minuten bevor das Ragout gar ist, die Gemüsewürfel in kochendes Salzwasser geben und 15–20 Minuten darin garen, anschließend abgießen und zerstampfen. Butter und Petersilie unter das Püree heben und das Püree mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Das Ragout mit dem Gemüsepüree und Preiselbeerkonfitüre (oder einer anderen Beerenkonfitüre) servieren.

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